Resiliente Wohnungsmärkte für ein wettbewerbsfähiges Europa

Wohnungsmarktregulierung wird zunehmend im europäischen Politikdiskurs thematisiert – im Kontext des Binnenmarkts sowie der Plattform- und Datenregulierung –, auch wenn sie in erster Linie eine Zuständigkeit der Mitgliedstaaten und lokalen Behörden bleibt. Derzeit stehen mögliche EU-Maßnahmen zur Regulierung von Kurzzeitvermietungen sowie neue Transparenz- und Datenerhebungsanforderungen im Mittelpunkt der Debatte. Diese Brüsseler Veranstaltung greift diese Entwicklungen auf und bringt zentrale Akteursgruppen zusammen – aus dem Wohnungs- und Immobiliensektor, von Plattformbetreibern, aus Tourismus, Finanzwirtschaft und Steuerzahlervertretung – mit einem besonderen Fokus auf die Auswirkungen für die deutschsprachigen Märkte, insbesondere Deutschland und Österreich.

Die zentrale Frage lautet, wie EU-Regulierungsansätze in diesem Bereich so gestaltet werden können, dass Informationslücken und Marktverzerrungen behoben werden, ohne Investitionsanreize zu untergraben oder das Wohnungsangebot einzuschränken. Gleichzeitig müssen etwaige Maßnahmen praktisch umsetzbar sein und den unterschiedlichen nationalen Wohnungs- und Regulierungssystemen in Europa Rechnung tragen – einschließlich der besonderen Merkmale der deutschen und österreichischen Wohnungsmärkte.

Das Arbeitsfrühstück zielt darauf ab, konkrete Ansatzpunkte in vier Schlüsselbereichen zu identifizieren:
  • - Verhältnismäßiger Regulierungsrahmen für Kurzzeitvermietungen
  • - Praktische und interoperable Lösungen für die Datenerhebung und den Datenaustausch
  • - Stabile Investitions- und Finanzierungsbedingungen
  • - Rechtsklarheit mit angemessenen Übergangsfristen
Ziel ist es, zur Gestaltung möglicher EU-Maßnahmen beizutragen, die Transparenz fördern und Marktverzerrungen begrenzen, ohne die Funktionsfähigkeit der Wohnungsmärkte zu schwächen – und damit mittelbar Erschwinglichkeit und europäische Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
  • BEGRÜSSUNG & MODERATION

    HORST HEITZ

    Vorsitzender des Lenkungsausschusses von SME Connect

  • ERÖFFNUNGSREDE

    MARKUS FERBER MdEP

    Mitglied des Europäischen Parlaments;

    Sonderausschuss zur Wohnungskrise in der Europäischen Union

  • ROUNDTABLE

    STEFAN MOSER

    Referatsleiter, Wohnungsstrategie und -koordinierung, GD ENER, Europäische Kommission

    NADJA REUSCH

    Leiterin Government Affairs (DACH & CEE), Airbnb

    FLORIAN HESSE

    Referent für Europapolitik, Zentraler Immobilien Ausschuss

    PAUL PASQUALI

    Geschäftsführender Direktor für Regierungs- und Stakeholder-Angelegenheiten, Raiffeisen Bank International

    SEBASTIAN STODULKA

    Leiter des EU-Verbindungsbüros, Erste Group Bank

    MICHAEL JÄGER

    Präsident, Europäischer Steuerzahlerbund

  • ABSCHLIESSENDE BEMERKUNGEN

    MARKUS FERBER MdEP

    Mitglied des Europäischen Parlaments;

    Sonderausschuss zur Wohnungskrise in der Europäischen Union

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