EU-Regulierung Browser-Consent:
Verlieren Selbstständige und KMU den direkten Zugang zu ihren Kunden?
Viele Nutzerinnen und Nutzer empfinden die ständigen Cookie-Abfragen auf Webseiten als störend. Deshalb wird politisch darüber diskutiert, Einwilligungen künftig einfacher und stärker über den Browser zu steuern. Gleichzeitig stellt sich die Frage, was konkret in der Regulierung vorgesehen ist und welche praktischen Folgen das für kleinere Unternehmen hätte. Könnten Webseitenanalyse, Reichweitenmessung, digitale Werbung, Kundenansprache und Shop-Optimierung schwieriger werden? Entsteht dadurch mehr Abhängigkeit von großen Plattformen und Gatekeepern?
Für Selbstständige, KMU, lokale Geschäfte und digitale Händler sind solche Instrumente oft entscheidend, um sichtbar zu bleiben, Kunden zu erreichen und mit größeren Anbietern konkurrieren zu können.
Das Webinar ordnet daher praxisnah ein, was Browser-Consent konkret bedeutet, welche Auswirkungen dies im Alltag von Unternehmen haben kann, ob im politischen Prozess noch Änderungen möglich sind und wie Verbraucher- und Datenschutz mit den berechtigten Interessen von Unternehmerinnen und Unternehmern in Einklang gebracht werden können. -
Begrüßung und Moderation
Horst Heitz -
Einführung: Warum Browser-Consent für Selbstständige und KMU relevant ist
Mario Bartenhauser -
Was steht regulatorisch im Raum? Einordnung der geplanten Regelung
Ursula IllibauerReferentin, Wirtschaftskammer Österreich
-
Was bedeutet das praktisch für Webseiten, Werbung und Kundenansprache?
Werner WitteInhaber, Witte Marketing; Vorsitzender, Bund der Selbstständigen Bayern
-
Stand des Verfahrens und mögliche weitere Entwicklungen
Fabian Ladda-HenrySenior Lead für Government Affairs bei Shopify